Da ich noch über die Blumenrichtung des ersten Stoffes gegrübelt hatte, habe ich mit dem ersten Shirt angefangen.
Beim Auskopieren ist mir aufgefallen, dass das Loch im Rücken gar kein richtiger Kreis ist. Das gefiel mir überhaupt nicht. Also habe ich mir einen Zirkel und ein Stück Pappe geschnappt, die Größe des Burda-Kreises ausgemessen und mir einen schönen Halbkreis gemalt. Vorlage und Ergebnis waren dann das:


Außerdem hat mir die Burda-Lösung mit dem einfachen Umschlagen des Stoffes am Kreis gar nicht gefallen. Deshalb habe ich mir noch eine Linie für einen Beleg eingezeichnet, damit ich zumindest den oberen Teil des Rückenteils doppelt arbeiten kann. Es war zwar ein bißchen schwierig die Nähte dann so auszubügeln, dass man es gut von außen absteppen konnte, aber die Mühe hat sich gelohnt. So sieht es dann von außen und innen aus:


Nachdem das Rückenteil fertig war, habe ich dann erstmal die Kanten aufeinandergeheftet, damit ich beim späteren Ärmel einnähen kein Problem mit den zwei Lagen bekomme.

Dann habe ich den vorderen Ausschnitt umgeschlagen und abgesteppt, was dank der geringen Rundung sehr gut funktionierte. Nun galt es Vorder- und Rückenteil sauber aneinander zu fügen, was gar nicht so leicht ist, wenn die Kanten schon umgeschlagen sind und man eventuelle Nähfehler nicht dahinter verstecken kann. Also habe ich wieder zum Heftfaden gegriffen und die Kanten exakt aufeinander geheftet – Sylvie hat mich mit dem Heften angesteckt – und die Mühe hat sich gelohnt.


LG Simone




























